Mittwoch, 29. Dezember 2010

Micromounters' Teepott


Schon vor langer Zeit wählte ich die Gemeine Steinlaus (Petrophaga lorioti*) aus der Familie der Lapivoren (**) als passendes Symbol meines Faibles für Mikromineralien speziell der Sekundärmineralisation aus Bunt- und Edelmetalllagerstätten. Ausschlaggebend hierfür war wohl letztendlich das Studium von "Petrascheck's Lagerstättenlehre", in dem der Steinlaus eine biologische Beteiligung bei der Lagerstättenbildung durch physikalische und chemische Verwitterung zugeschrieben wurde (4. Aufl. 1992, S. 59-60). Auch die Neigung, Gesteine mundgerecht zu zerbröseln, entspricht der eines Mikromineral-Sammlers - die Vernichtung der Gesteinsproben allerdings nicht.

Im digitalen Zeitalter lassen sich schnell nette Dinge entwerfen und herstellen. Als Beispiel hierfür soll meine Lieblingstasse stehen:


*: Petrophaga: von petros (griech.) – Stein; phagein (griech.) – fressen.
**:Lapivoren: von lapis (lat.) – der Stein; vorare (lat.) – fressen, hinunterschlingen.

Weitere Informationen: Hier und hier


Schicken Sie mir doch Fotos Ihrer Kreationen mit MM-Bezug. Ich veröffentliche diese hier gerne. 



Dienstag, 28. Dezember 2010

Von den Vorteilen Mikrominerale und Micromounts zu sammeln (2)


== Fortsetzung von Teil 1 ==


3. Unversehrtheit / besserer Erhaltungszustand

Micromounter und Mikromineral-Sammler haben sich daran gewöhnt, makellose Kristalle und unversehrte Kristallbildungen zu betrachten.
Mikro-Kristalle sind gegenüber größeren Kristallen im Allgemeinen besser erhalten und am ehesten völlig unversehrt. Während diese, meist in kleinen Klüften und Hohlräumen der Matrix gut geschützt, das Bergen, Einpacken und Transportieren schadlos „überleben“, kommen deren „größere Kollegen“ öfters angebrochen und angemackt (engl.: „dinged“) daher. Die Chance, beim Sammeln einen größeren Kristall unwiederbringlich zu beschädigen bzw. diesen schon mit sichtbaren Schadensspuren aufzufinden, ist entschieden größer.
Daran knüpft sich nahtlos der nächste Grund an:


4. Geringer Aufwand im Gelände

Der Normalstufensammler muss einen entschieden höheren Verpackungsaufwand treiben, um seine gefunden Schätze ohne (weitere) Beschädigung nach Hause zu bringen. Mikromineral-Sammler haben es da leichter.
Befinden sich die Kristalle ungeschützt auf der Gesteinsoberfläche, so reicht das einmalige Einschlagen der Stufe in Papier in der Regel aus, da auch die Stufen kleiner und leichter sind. Ganz Pfiffige benutzen Abfallverpackungen aus Industrie und Handel, die einen weiteren Schutz der Stüfchen überflüssig machen. Bei freistehenden, empfindlichen Kristallen hingegen sind die Methoden der „Normalos“ allerdings zu übernehmen.

Sehr viele von uns verzichten sogar auf eine Verpackung, da unsere Strategie im Gelände dieses nicht mehr erfordert. Vieles – wenn nicht alles – nehmen wir „auf Verdacht“ mit und zerkleinern die Proben erst unter kontrollierten Bedingungen zu Hause. Transportschäden werden damit minimiert oder ausgeschlossen. Die „Verpackung“ besteht sehr oft aus einem Eimer oder Korb, in der die Fundstücke wahllos zusammengewürfelt ein kleines Haufwerk bilden: Unser Erkennungszeichen…  
Das Motto lautet hier: „Verpackst Du noch, oder suchst Du schon/weiter?“ Einem Mikromineral-Sammler steht meistens mehr Zeit für die eigentliche Suche am Aufschluss zur Verfügung.

De mineris, et earum inventione. (*)
 
5. Bessere Fundmöglichkeiten

Es ist einer der „gewichtigen“ Gründe.
In meiner langjährigen „Sammler-Karriere“ bin ich sehr selten ohne befriedigende Funde heimgekehrt. Das wäre an sich nicht weiter schlimm gewesen und gehört beim Sammeln von Objekten in und aus der Natur dazu. Allerdings blicke ich seit vielen Jahren immer öfters in die frustrierten Gesichter der Normalstufen-Sammler“, die ohne bzw. ohne nennenswerte Funde einen Aufschluss verlassen, während sich die Eimer meiner Mikromineral-Sammlerkollegen an gleicher Stelle immer noch unaufhörlich füllen und gute Stüfchen versprechen. Exzellentes Mikro-Material kann an Fundstellen gesammelt werden, die für Sammler größerer Exemplare gar nichts (mehr) bereithalten.
Sicherlich, auch ich lasse keine Normal- oder Großstufe liegen, wenn ich eine entdecke und diese mehr oder minder schadlos bergen kann. Wenn ich resümiere, dann hat sich mir in den letzten Jahren und Jahrzehnten diese Gelegenheit immer seltener ergeben.

Ein großes Potential an Fundmöglichkeiten ergibt sich für uns an Aufschlüssen, die niemals bei Normalstufen-Sammlern auf dem Programm standen: Sand-, Granitgrus- und Kiesgruben, Strände und Ufer. Auch Tongruben und Steinbrüche, die als Fossil-Fundstelle bekannt sind, können beeindruckendes Mikromineral-Material, z.B. in Fossil-Hohlräumen, liefern. Selbst Gleisschotter kann interessant sein.

Mikromineral-Sammler finden interessantes Material fast überall. Die Fundmöglichkeiten sind selbst auf Bergwerkshalden, die auf seit Jahrzehnten als abgesucht und steril angesehen werden, gegeben. Allerdings verringert sich die Anzahl aller Aufschlüsse ständig, während sich der Aufwand zum Auffinden guter Kleinkristalle erhöht. Das muss man ehrlicherweise zugegeben. Aber davon ist der Normalstufen-Sammler auch und in meinen Augen stärker betroffen als der Kleinstmineral-Sammler. 

De metallicis Demonibus. (*)

Immer noch nicht überzeugt? Hier, im Teil 3 folgen weitere, gute und handfeste Gründe, Mikromineralien zu sammeln und diese zur Herstellung von Micromounts zu verwenden.

== Wird mit Teil 3 fortgesetzt ==
 


(*) Beide obigen Holzschnitte sind entnommen aus: OLAUS MAGNUS, Historia de gentibus Septentrionalibus … (Antuerpiae 1562)

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Festtagswünsche und Geschenk



Ich wünsche allen
Amateur-Mineralogen und Mineral-Sammlern
sowie anderen interessierten Lesern dieses Blogs
ruhige und beschauliche Weihnachts-Festtage.


Sollte es wieder einmal zu stressig werden oder der Frust über die 11. Krawatte bzw. die 7. Küchenmaschine überhand nehmen, dann empfehle ich besonders dem Mikromineral-Sammler und Micromounter (♀/♂) unter uns, sich blitzschnell einige Gesteinsproben aus dem Fundvorrat zu holen, diese in Ruhe zu knacken, sich an den (hoffentlich zahlreichen) Mikrokristallen zu erfreuen und eventuell schöne Micromounts zu kreieren. Das sollte eigentlich helfen, das Wochenende angenehm(er) zu überstehen. 


Als Geschenk für alle mineralogisch Interessierten stelle ich zum Download ein „kleines“ Memory-Spiel zum Thema Stereogramme der 32 Kristallklassen bereit.

Kein Kinderkram: Unterschätzen Sie die Aufgabe zum Pärchen-Sammeln unter den 64 umgedrehten Einzelkarten nicht. Ihre grauen Zellen (und Augen) werden dabei hoch beansprucht - nach etlichen Magenbitter und anderem Hochprozentigem zu den Festtagsessen vielleicht nicht mehr ganz einfach. Probieren Sie es einfach aus.



Stereogramme der 32 Kristallklassen


Installation und Kurzanleitung:
Das Spiel ist als RAR-Datei gepackt (Memory.rar / 3,3 MByte). Bitte entpacken Sie das Archiv in ein Verzeichnis Ihrer Wahl. Nach dem Entpacken stehen Ihnen 66 Dateien zur Verfügung: 65 Bilddateien und die eigentliche Spiele-Datei „Grips.html“. Eine weitere Installation ist nicht notwendig.
Das Spiel startet durch Anklicken der Datei „Grips.html“ und läuft in Ihrem Browser, eigentlich plattformunabhängig. Es öffnet sich ein Feld mit 8 x 8 umgedrehten Kärtchen. Klicken Sie pro Runde zwei Kärtchen Ihrer Wahl an. Finden Sie dabei ein Pärchen, klicken Sie das eine Bild davon erneut an, und Sie werden mit dem Anblick von eindrucksvollen Mineralien-Briefmarken belohnt. Ansonsten geht es weiter. Am Ende des Spiels, wenn alle 32 Paare gefunden wurden, erhalten Sie Ihre persönliche Auswertung. Schummeln ist möglich.
Es ist auch möglich, eigene „Überraschungen“ zu verwenden. Eigentlich kann man auch die 32 Motive frei anpassen und sich sein eigenes Bildermemory basteln. Welche Randbedingungen dabei einzuhalten sind, zeigt der Blick in den kommentierten Quelltext der Grips-Datei.

Viel Spaß! Ho Ho Ho …

Samstag, 18. Dezember 2010

Von den Vorteilen Mikrominerale und Micromounts zu sammeln (1)


Nicht jede Mikromineral-Stufe ist ein Micromount. Jedes Micromount per Definition sollte aber eine Mikromineral-Stufe sein (vgl. hierzu mein zweites Post „Was sind eigentlich Micromounts?“ vom 1.November 2010).

Weitergeführt bedeutet dieses, dass nicht jeder Mikromineral-Sammler gleichzeitig auch ein „Micromounter“ ist. Der US-amerikanische Micromounter Tom Trebisky hat auf seiner Webpage diesen Unterschied deutlich herausgearbeitet, in dem er schreibt (*):


„Some people study and collect micro minerals, not making permanent mounts or trimming material to fit in a certain size of box. This is perfectly fine. Such people often like to call themselves "micro mineral collectors" to make clear that they are not making permanent mounts.”
Übersetzt:
Einige Leute studieren und sammeln Mikrominerale, ohne dabei dauerhafte Montagen herzustellen oder das Material zu formatieren, damit es in gewisse Dosengrößen passt. Das ist ausgezeichnet. Solche Leute bezeichnen sich öfters selbst als „Mikromineral-Sammler“ und stellen damit klar, dass sie keine dauerhafte Montagen (i.e. Micromounts) machen.

Leider wird dieser Unterschied im deutschsprachigen Raum gerne verwischt: Bei uns ist jeder Mikromineral- oder Kleinstufen-Sammler automatisch ein Micromounter; jede kleinformatige Mineralstufe ist bei uns ein Micromount; Micromounts werden bei uns in der Natur gesucht, gefunden und aufgesammelt. Das ist natürlich alles falsch.

Im angelsächsischen und romanischen Sprachgebiet wird dagegen sauber unterschieden. Wir sollten es auch tun. Übrigens: Micromounts werden hergestellt und liegen nicht am Wegesrand.

Dioptas.  Omaue Mine, Kunene (Region), Namibia. Bildbreite 4,0 mm


Gegenüber größeren Mineral­-Aggregaten hat das Sammeln von Kleinststufen und Mikrominerale sehr viele Vorteile. Die Frage „Warum habe ich gerade diese Art des Mineral-Sammelns gewählt“ beantworten passionierte Mikromineral-Sammler und Micromounter auf ähnliche Weise. Der Micromounter geht allerdings hier entschieden weiter und kann zusätzliche, handfeste Gründe für das „Micromounting“ – über das Sammeln von Mikromineralien hinaus - anführen. Ich möchte die wichtigsten Gründe für interessierte Neulinge und Sammler daher aus der Sicht eines Micromounters zusammenfassen:


1. Der Überraschungseffekt

„Stets findet Überraschung statt. Da, wo man’s nicht erwartet hat“ (Wilhelm Busch)
Herr Trebisky (s.ob.) trifft mit seiner verblüffenden einfachen Antwort den Nagel auf dem Kopf:
Schau‘ durch ein Mikroskop! Betrachte einiges gute Mikromineral-Material und es wird Dich aus den Socken hauen. Finde einen freundlichen, aufgeschlossenen Micromounter und frage ihn oder sie, Dir einige nette Dinge zu zeigen. Das Nächstbeste wird es sein, sich einige gute Fotos anzuschauen, die durch das Mikroskop aufgenommen wurden. (…) Du wirst überrascht sein, wie viele spektakuläre Kristalle und schöne Anblicke auf vielen anscheinend gewöhnlichen Stufen versteckt sind.“ (*, Übersetz. a. d. Engl.)
           

2. Perfektion und Ästhetik

„Je edlerer Art das Werk, desto höher der Genuss“ (Arthur Schopenhauer).
Mikromineral-Sammler und Micromounter genießen den ästhetischen Anblick perfekt ausgebildeter Kristalle. Die vollkommensten Kristalle einer Mineralart treten typischerweise in einer Größe unter 1 mm auf, denn je kleiner ein Kristall bzw. eine Kristallgruppe ist, desto fehlerfreier zeigt sich i. A. die kristalline Struk­tur. Mit zunehmender Kristallgröße berühren die Kristallflächen andere Kristalle oder die Wandungen der Hohlräume, in denen sie sich bilden und (behindert) wachsen. Kristalle auf Makrostufen weisen zudem häufig Risse, Brüche, Einschlüsse, Verzerrungen und andere Strukturfehler auf, die oft den sinnlichen Gesamteindruck schmälern.
Ungehindert gewachsene Mikrokristalle sind der absolute Gipfel der Ästhetik.


== Wird mit Teil 2 fortgesetzt ==



(*): mit freundlicher Genehmigung für Zitat und Übersetzung von Tom Trebisky, Tucson.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Da lacht der Micromounter



Erinnern Sie sich noch an mein zweites Post „Was sind eigentlich Micromounts?“ und den Versuch, dafür eine umfassende Definition zu geben? Dieses ist hier nachzulesen.
Ich hätte es mir auch einfach machen und den Link zum deutschen Wikipedia-Artikel übernehmen können. Dieser ist allerdings noch unzureichender wie der Text im englischen Wiki

Eine wunderbare Mischung beider Wiki-Texte bietet worldlingo.com, die ich hier wiedergeben möchte. Deren Einsatz einer billigen „Übersetzungs“-Software lässt unsere Leidenschaft zu Micromounts und dem Micromounting in ganz neuem Glanz erstrahlen.
   
Meine Bitte: Wenn Sie geowissenschaftliche Fachtexte zu übersetzen haben, dann beauftragen Sie Profis, die sich mit der Materie auskennen. Vergessen Sie Onlineübersetzungen und Spielzeug-Software vom Grabbeltisch. Ich nenne Ihnen gerne kompetente und preisgünstige Übersetzer für diesen Bereich; sprechen Sie mich an: micromounter@public-files.de.

Hier der Originaltext. Viel Spaß!


>> 
Micromount
Micromount ist die Bezeichnung, die vorbei verwendet wird Mineral Kollektoren und rockhounds beschreiben Mineral Probestücke, die gut mit optischem Hilfsmittel geschätzt werden, allgemein ein Handobjektiv oder ein besser, ein binokulares Mikroskop. Die lineare Wiedergabe beschäftigte reicht von 10 bis 40mal. Ein micromount wird dauerhaft in irgendeine Art Kasten angebracht und beschriftet mit dem Namen des Minerals und der Position, von denen er kam. Korrekte Montage beide empfindlichen Kristalle der Konserven und erleichtert ihre Behandlung.
Das Micromount Probestücksammeln hat eine Anzahl von Vorteilen über dem Sammeln der größeren Probestücke. Micromount Probestücke nehmen weniger größere Probestücke des Raumes und der Kosten weniger als auf. Klein Kristalle seien Sie normalerweise vollkommener als die größere. Micromount Material kann an den Positionen häufig bereitwillig gesammelt werden, die selten wenn überhaupt Ergebnisprobestücke mit großen Kristallen. Kristalle vieler seltener Sorten werden nur in den mikroskopischen Größen gefunden.
Micromounting ist eine Fertigkeit, soviel wie es ist eine sammelnde Tätigkeit. Zwei englische Sprachenbücher auf dem Micromounting sind, eins von Milton Speckels veröffentlicht worden[1] 1965 und das andere durch Quintin Wight[2] 1993.

Externe Verbindungen
·         Die britische Micromount Gesellschaft
·         Micromounters von Neu-England (USA)

Hinweise
1.       Milton L. Speckels (1965). Der komplette Führer zu Micromounts. Gembooks. 
2.       Quintin Wight (1993). Das komplette Buch von Micromounting. Mineralogischer Aufzeichnung Druck. 


Dieser Artikel über ein Besonderen Mineral oder mineraloid ist a Stummel. Sie können Hilfe Wikipedia vorbei Erweiterung es.
<< 

(Quelle: http://www.worldlingo.com/ma/enwiki/de/Micromount, Stand 10.11.2010 12:29)

Exponat aus dem Bergbau-Museum in Kupferberg/Ofr.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Schnee und Symmetrie


Schneekristalle unter dem Mikroskop. Aus: HELLMANN - Schneekrystalle; 1893

Schön sehen sie ja aus, die Schneekristalle …
Wenn nur das leidige und anstrengende Schneeschieben vor dem Haus nicht wäre. Stattdessen würde ich lieber meine diesjährig eingebrachte „Gesteinsernte“ in der warmen Stube nach feinen Mikromineralien durchsuchen und schöne Micromounts herstellen - eigentlich die ideale Winterbeschäftigung für uns Kleinmineralsammler. Aber leider ruft die leidige Pflicht zum Schneeräumen. Hinterher bin ich meistens so geschafft, dass ich keine Muße mehr habe, mich gestaltend um mein Hobby zu kümmern. Zum Lesen komme ich allerdings noch.

Als Trost für alle Mitleidenden hier ein paar treffliche Literaturhinweise – passend zum Thema:

HELLMANN, Gustav: Schneekrystalle
Berlin, 1893
zum Lesen online, aber auch als PDF-Datei komplett herunterladbar!

PERNTER, J.M.: Der Formenreichtum der Schneekristalle
Verein nat. Kenntn., XLVI, Bd. 32, 1906
Kompakt in Wikipedia: hier
Etwas zu Anschauen und Staunen: hier
Tieftemperaturaufnahmen von Schneekristallen mit dem Rasterelektronenmikroskop: hier
Wer es gerne theoretischer haben möchte, kann sich diese Text-Datei herunterladen. Sie enthält Links, die ich beim Surfen im Internet entdeckt habe und hier weitergeben möchte. Ich bin nicht der Anbieter dieser sehr aktuellen Fachbücher (in engl. Sprache):


DU SAUTOY, Marcus: Symmetry. A Journey into the Patterns of Nature
2008; PDF-Datei,  4.5 MB
ROSEN, Joseph: Symmetry Rules. How Science and Nature Are Founded on Symmetry
2008; PDF-Datei, 2 Mb
CHATTERJEE, Sanat: Crystallography and the World of Symmetry
2008, PDF-Datei, 2,6 MB


Viel Spaß damit. Ich gehe wieder Schnee schaufeln ....

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Der Mikromineral-Sammler im Gelände (Folge 2)



STRATEGIE: MINERALE-SAMMELN BEI NACHT

Einer meiner Sammelschwerpunkte liegt auf der Sekundärmineralisation von Pb-Zn-Cu-Lagerstätten, von denen es in Deutschland einige gibt. Das typische Nebengestein ist meist dunkelgrau-schwarzer Schiefer und Grauwacke. Als Gangart treten hierbei Quarz, Calcit, Dolomit, Baryt und Fluorit auf. Das Oberflächenbild der Berge- und Pochhalden alter Bergwerke gleicht sich, egal wo man sucht.


Die lange Sammelerfahrung schult das Auge, um in diesem grau-weißen Gesteinshaufen die höffigen Stücke herauszuklauben. Hierbei gilt es die Haldenoberfläche gezielt nach typischen Farben, Oberflächenkrusten und besonderen Verwitterungsformen abzusuchen, die eine bestimmte Sekundärmineral-Paragenese indizieren. Es ist eine hohe Konzentrationsaufgabe, gezielt nur diese Merkmale in den „geistigen Vordergrund“ zu stellen und die restlichen (störenden) Informationen, die im weiten Sichtfeld unserer Augen sind, „auszublenden“. Daraus resultiert eine hohe Fundleistung – definiert als Fundmenge im Verhältnis zur Zeit.
Allerdings, nach einigen Stunden ununterbrochener Suche lässt die Konzentration nach, die Funde werden weniger, auch wenn noch höffiges Material vorhanden sein mag. Lege ich eine „richtige“ Sammelpause ein, dann geht hinterher meist gar nichts mehr. Man ist übersättigt, findet nur noch wenig, die Aufmerksamkeit nimmt spürbar ab. Vielleicht kennen Sie das auch.

Es ist kein Geheimnis, dass viele alte Bergwerkshalden als abgesucht gelten. Meist sind sie es auch – oberflächlich bei Tageslicht betrachtet. Vieles wird übersehen.
Vor langer Zeit beabsichtigte ich, auf einer dieser typischen Halden nachts mit der UV-Leuchte nach fluoreszierenden Mineralien zu suchen. Das erwies sich aber als Reinfall, denn die leuchtenden Krusten von erdigem Hydrozinkit stehen nicht auf der Sammelliste eines Micromounters. Also, UV-Handlampe wieder eingepackt und die Halogen-Stirnleuchte aufgesetzt, mit der ich bis zum Einbruch der Dunkelheit gesucht, aber nichts Großartiges gefunden habe. Beim Einpacken des Werkzeuges leuchtete die Stirnleuchte ein eng begrenztes Gebiet in unmittelbarer Nähe meines Rucksacks aus - ein Gebiet, das ich im Tageslicht öfters abgesucht habe. Ich entdeckte im Lichtkegel erstklassiges Material mit sichtbarer Mikromineralisation und suchte weiter.

Pyromorphit. Grube Segen des Herrn, Köstenschmölz, Frankenwald, Bayern. Fund 1984. Bildbreite 2,8 mm.

Zu meinem Erstaunen fand sich in kurzer Zeit viel höffiges, gutes Material, das ich bei Tageslicht nicht entdeckt oder schlicht übersehen hatte. Wie lässt sich das erklären? Ich habe zwei Antworten zur Auswahl:
  1. Kunstlicht lässt die Farben der Mineralien anders erscheinen. Das erlaubt eine andere Sichtweise als bei Tageslicht. Interessanterweise fielen mir die Stufen bei Halogen-Licht eher ins Auge als beim weiß-hellblauen LED-Licht, dass ich später auch noch ausprobierte. Die Farbtemperatur der Leuchte ist nicht unwichtig. 
  2. Der Abstrahlwinkel des Lichtes bei Kunstlichtleuchten, z.B. Taschen- und Stirnleuchten, ist meistens sehr gering. Hierdurch wird nur eine kleine Fläche unmittelbar vor dem Auge ausgeleuchtet, der Rest bleibt im Dunkeln. Man muss sich auf wenig Material konzentrieren, viele Informationen, die es galt, bei Tageslicht „geistig auszublenden“, sind nicht vorhanden. Das begrenzte Sichtfeld erhöht so die Aufmerksamkeit , verlängert die Konzentrationsphase und somit die „Trefferzahl“.
Wem dem auch sei, die Suche auf totgesagten Bergwerkshalden bei Nacht unter Kunstlicht führte zu einer Vervielfachung meiner Fundleistung – vielleicht auch Ihrer. Einen Versuch ist es wert. Schreiben Sie mir Ihre Erfahrungen: micromounter@public-files.de

Donnerstag, 25. November 2010

Das Mineralienkabinett in Braunschweig


Als kleiner Geheimtipp für Interessenten und Sammler der unbelebten Natur gilt das Mineralien-Kabinett im niedersächsischen Braunschweig.

Wäre mir beim sonntäglichen Besuch des dortigen naturhistorischen Museums an der Kasse nicht ein Flyer des Mineralien-Kabinetts rein zufällig in die Hände gekommen, bliebe mir – wie auch vielen anderen Einheimischen - die Existenz dieses Mineralogisch-Petrographischen Museums der Technischen Universität Braunschweig vermutlich weiterhin verborgen.

Obgleich im Schatten der bekannten Mineralogischen Sammlung im Institut für Mineralogie und Mineralische Rohstoffe der TU Clausthal im Harz stehend, brauchen sich Braunschweiger Sammlung und Museum nicht zu verstecken. Warum es dennoch geschieht, mag vielleicht an der Auflösung des Fördervereins im Jahre 2008 (aufgrund einer zunehmenden Überalterung der Mitglieder) und somit knapper finanzieller Mittel liegen. Eine eher unzureichende Öffentlichkeitsarbeit und auch eingeschränkte Öffnungszeiten (Dienstag von 15 bis 18 Uhr, sowie an jedem 2. Sonntag im Monat von 10 bis 12 Uhr) sind daher verständlicherweise die Folge.

Hat man seinen Weg zum Gebäude mit der Hausnummer 95 auf dem Campus Nord der TU Braunschweig gefunden, sucht man leider vergebens nach Hinweisschildern zum Museumseingang. Dieser befindet sich auf der Gebäuderückseite an der südöstlichsten Hausecke. Das kleine unauffällige Schild an der Tür auf der Rampe verliert sich hinter großen klimatechnischen Aggregaten vor dem Gebäude. 

Mineralienkabinett Braunschweig. Blick in den Systematikraum.

Bereits im Vorraum sind einige Exponate zum Thema Kristalle, Kristallchemie und –physik zu  besichtigen. Wir betreten den ersten Raum mit Sammlungsschränken und Vitrinen.  Die dort gezeigten Exponate zeigen einen guten Querschnitt durch die Mineralien-Systematik nach der kristallchemischen Klassifikation von H. STRUNZ. Die Qualität der Stufen ist teilweise überdurchschnittlich.Die systematische Sammlung enthält ca. 2.600 der über 4.000 bekannten, eigenständigen Mineralspecies, nur ein geringer Teil davon ist ausgestellt.

Aristophot.
Der folgende Raum zeigt Meteorite und Tektite sowie eine kleine Ansammlung von historischen optischen Geräten, die in der geologischen und mineralogischen Forschung eingesetzt wurden.

Wir erreichen den Hauptraum mit einer Vielzahl an Vitrinen und Schaukästen. Hier befindet sich der Großteil der ca. 1300 gezeigten Mineralstufen, Edelsteine, Gesteine und extraterrestrischer Objekte dieser Ausstellung. Lohnenswert ist der Weg in das Mineralien-Kabinett allein schon wegen der Schaustufen aus Namibia (Tsumeb, Onganja u.a.). Aber auch eine Vielzahl überdurchschnittlicher Exponate von Erzmineralien aus dem Trepça-Bergbaukomplex (Kosovo) und aus Rumänien lassen sich bestaunen.

 Der Bestand beträgt ca. 12.000 Mineral- und Gesteinsproben. Weit über zwei Drittel davon gehen auf Stiftungen mehrerer Mineralsammler zurück. Herauszuheben sind hierbei ca. 6.000 Stufen der Sammlung Walter Kahn - einem Braunschweiger Hobbymineralogen, dem zu Ehren das Mineral Warikahnit benannt wurde.

Blick in den Hauptschauraum.
Blick in den Hauptschauraum.
Es ist vorgesehen, das Mineralien-Kabinett dem Naturhistorischen Museum in Braunschweig anzugliedern. Man kann davon ausgehen, dass diese Sammlung hierdurch mehr in die öffentliche Wahrnehmung rückt und vielleicht den Zuspruch erhält, den sie verdient hätte. Geplant ist der Umzug des gesamten Sammlungsbestandes für das Jahr 2015.

Exponat
Nach der Aussage des Naturhistorischen Museums, die jetzige Schau „weitestgehend“ zu adaptieren, bleibt jedoch offen, welche der aktuellen Exponate dann wirklich ihren Weg in die neuen Schauvitrinen finden. Nicht auszuschließen ist, dass viele interessante, heute noch gezeigte Stufen später aus Platzgründen – auch im zukünftigen, neuen Domizil ist der Raum beschränkt – für immer in den Tiefen der dunklen Sammlungsschränke verschwinden oder ggf. an anderen Stellen (z.B. „terra mineralia“, Freiberg) präsentiert werden. Zu wünschen wäre in diesem Zusammenhang, dass die mittelfristigen Leihgaben an die „Erlebniswelt steinzeichen steinbergen“ zurück nach Braunschweig kommen.


Exponate
Ein weiteres Exponat aus dem Mineralienkabinett

Man kann daher nur empfehlen, sich jetzt die derzeitigen Exponate im Mineralien-Kabinett anzuschauen.


Weitere Informationen finden Sie hier.
Ein kleines Video ist hier zu betrachten.
Den Museumsflyer kann man hier herunterladen.

Führt Sie Ihr Weg nach Braunschweig, so sollten Sie eine gute Stunde für den Besuch dieses kleinen Museums reservieren. Der Eintritt ist übrigens frei.




Freitag, 19. November 2010

Der Mikromineral-Sammler im Gelände (Folge 1)



NÜTZLICHES EQUIPMENT: KNIESCHÜTZER

Die Suche nach Mikrominerale auf ebenen oder nur flach geneigten Flächen oder Rinnen kann so seine Tücken haben und körperlich sehr anstrengend sein. Steht bzw. läuft man aufrecht, ist der Abstand zwischen Auge und Aufschluss-Oberfläche sehr groß. Mitunter werden so wichtige Details und somit Fundobjekte übersehen. Nach einer gewissen Zeit beginnt man dauerhaft einen „krummen Rücken“ zu formen, um den Abstand zwischen Auge und Fundobjekt zu verringern, auch wenn die Sehschärfe noch sehr hoch ist und man dieses eigentlich gar nicht nötig hätte. Möchte man ein interessantes Stück aufheben, bückt man sich kurzzeitig, möchte man es mit dem Hammer zerteilen, dann hockt oder kniet man sich kurzzeitig hin. Das Zerschlagen der Steine in der Hand bei aufrechtem Stand lasse ich hier mal außer Acht. Irgendwann schmerzt es im Rücken und/oder in den Kniegelenken.
Viele Mineralsammler suchen daher dauerhaft  auf den Knien und rutschen so die Flächen kniend ab. Das sieht aus der Ferne etwas merkwürdig, in Einzelfällen sogar komisch aus, bringt aber einige Vorteile mit sich:
  • Der Abstand Auge – Sammelobjekt ist gering, die Chance auf mehr oder bessere Mikromineralfunde erhöht sich proportional.
  • Bandscheiben, Rücken- und Kniegelenkmuskulatur werden spürbar entlastet; man kann für eine längere Zeit suchen, ehe man schlapp macht - und findet mehr.
  • Durch die Rutschbewegung wird die Gefahr, dass sich spitze Objekte in das Knie bohren, stark verringert.
Viele Aufschlüsse lassen gar keine andere Wahl als die dauerhaft kniende Suche nach Minerale zu. 


Aber auch auf Sammler, die das Krabbeln auf den Flächen nicht praktizieren und sich nur kurzfristig beim Suchen hinknien, lauern nicht zu unterschätzende  Gefahren, z.B. dass sich scharfkantige oder spitze Gesteinsstücke schmerzhaft ins Knie bohren. Besonders mit Laub bedeckte Haldenflächen können sich als äußerst tückisch erweisen.

In allen diesen Fällen sollten vorher Knieschützer angelegt werden. Sie sorgen:
  • zur schonenden Entlastung der Gelenke bei dauerhaft knienden Tätigkeiten;
  • für den Schutz der Kniegelenke und –sehnen gegen Eindringen scharfkantiger oder spitzer Gesteinsstücke und sonstiger Fremdkörper (z.B. Glasscherben, Blechdosenreste)
  • für einen gewissen Schutz der Beinkleidung. Sammler, die auf feuchten/nassen Halden oder in der Nähe von Bachrinnen suchen, wissen was ich meine. Nicht jeder nimmt eine Hose zum Wechseln mit.
Je nach Aufschluss eignet sich alternativ auch eine extrem strapazierfähige Hose oder/und ein Kniekissen. Letzteres kennt jeder Hobbygärtner. Allerdings bieten diese Möglichkeiten nur einen beschränkten mechanischen Schutz und verschleißen schnell.

 
Welche Knieschützer sollte ich wählen?
Mein Rat: Nehmen Sie keine Knieschützer aus dem Sportbereich. Diese sind für unsere o.g. Zwecke nicht geeignet. Die erste Wahl gilt dem Angebot für den industriellen Sektor, hier speziell für Fliesen- und Bodenleger, Estrich- und Straßenbauer.  Die „Standardklasse“, die man auch im Baumarkt bekommt, reicht hier aus. Allerdings gibt es Unterschiede in der Qualität und in den Gebrauchseigenschaften.
Bislang hatte ich zwei unterschiedliche Varianten im Einsatz (siehe Fotos). Diese unterscheiden sich hinsichtlich der Härte der Schalen und der Befestigungsart.

Variante 1:
Gekauft bei Praktiker, OBI u.a. / Preis ca. 6,-- Euro/Satz.

Die PU-Schaumschale ist recht weich, von geringem Gewicht und ergonomisch passgerecht, der Tragekomfort aus diesem Aspekt höher als bei Variante 2. Allerdings ist auch der mechanische Schutz geringer (aber noch ausreichend). Die Befestigung und Weitenregulierung erfolgt durch ein ca. 22 mm schmales elastisches Lochgummiband, das über die eingeschäumten, seitlich herausragenden Pilzköpfe (im Foto rot) gezogen wird. 

Um es vorweg zu nehmen: Diese Befestigungsart ist der absolute Schwachpunkt dieser Schoner. Durch die Lochabstände im Band sind gewisse Vorspannkraft-Bereiche vorgegeben. Spannen Sie zu stark, so schneidet sich das schmale Band spürbar (und schmerzhaft) in die Haut bzw. Kniekehle ein. Ziehen Sie das Band ein Loch zurück über den Pilzkopf, so rutschen die Schoner langsam herunter. Mir gelang es nie, die Balance zwischen Rutschfestigkeit und Tragekomfort zu erreichen. Letztendlich habe ich den Schutzaspekt, also die engere Weiteneinstellung bevorzugt. Was nützen Schoner, die ständig rutschen und dann am Schuh baumeln?
Im Dauereinsatz zeigten sich zwei weitere große Nachteile: Die Spannkraft des elastischen Bandes lässt sehr schnell nach, die Schoner mussten immer enger angelegt werden. Kniet man sich anschließend hin, so wirken durch das verkürzte Band auf die Pilzzapfen erhöhte Zugkräfte bzw. Biegemomente. Folge: Die eingeschäumten Zapfen reißen schnell aus – ebenso, wenn sie mit den Schützern im Untergrund „hängenbleiben“. Dieses geschieht auf Halden häufig. Die Knieschützer können sie dann wegwerfen (bitte nicht am Aufschluss).

Variante 2:
Gekauft bei Baumarkt Max Bahr / ca. 8,-- Euro/Satz (auch in div. Online-Shops und im Fachhandel erhältlich / dort erheblich voneinander abweichende Preise)

Zufriedener bin ich mit den Knieschützern in Schalenform, die eine neuartige Befestigungsvariante aufweisen. Hier wird ein ca. 5 cm breiter Riemen an seinen Enden durch eine Befestigungsschlaufe aus hochwertigem, zähem Kunststoff gezogen. Die abgewinkelten Befestigungsschlaufen werden dann auf die vorgesehenen Haken am Knieschützer gesteckt. Der breite Riemen lässt sich daher stufenlos in der Weite verstellen und ist in der Kniekehle  selten spürbar. Die Haken sind fest mit dem PU-Hartschaum der Knieschalen verbunden. Ein Einreißen habe ich nicht beobachten können. Die Schaleninnenseite ist aufgedickt, ergonomisch allerdings nicht ganz perfekt wie Variante 1 (beim Laufen etwas hinderlich). Der Hersteller versichert die Einhaltung der Norm EN 14404:11/2004 Typ1 und eine Durchstichfestigkeit von 250 N. Mein im Foto gezeigte Exemplar ist seit 2 Jahren im Einsatz (etwa 150 Stunden „Dauerkrabbeln“); der Verschleiß ist äußerst gering. Das Paar wiegt mit etwa 550 g ein wenig mehr als Variante 1. Insgesamt macht die Variante 2 einen etwas „professionelleren“ Eindruck und erhält daher meine Empfehlung.


Es sind auf dem Markt etliche Varianten in allen Preisklassen zu finden. Interessant erscheint mir noch das nebenstehende Produkt. 
Zwar ist hier auch die Lochgummi-Pilzkopf-Befestigung zu erkennen, allerdings erfolgt das Anlegen über zwei Bänder, die  sich zudem nicht direkt in der Kniekehle befinden. Ein Einschnüren beim Knien ist somit nicht gegeben. Vielleicht sind diese standfester. Der Kaufpreis hierfür ist mir nicht bekannt.

 Ich möchte auf Knieschützer bei der Suche nach Minerale nicht mehr verzichten.